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Diagnostik

Diagnostik – Was ist das und wozu?

Eine umfassende, gründliche Diagnostik bietet eine objektive und zuverlässige Einschätzung der Fähigkeiten und Möglichkeiten eines Kindes. Auch können einzelne Problembereiche festgestellt werden. Die dazu effizienteste Methode ist eine qualifizierte, individuell abgestimmte Testung.

Was kann getestet werden?

  • Intelligenz
    • Ist mein Kind über- oder unterfordert?
    • Ist mein Kind hochbegabt oder hochintelligent?
    • Hat mein Kind eine Lernschwäche?
  • Entwicklung
    • Ist mein Kind altersgerecht entwickelt?
    • Kann mein Kind vorzeitig eingeschult werden?
    • Welch weiterführende Schule kommt für mein Kind in Frage?
  • Aufmerksamkeitsstörungen: Konzentration und Ablenkbarkeit
  • Lese- Rechtschreibschwäche (Dyslexie)
  • Rechenschwäche (Dyskalkulie)
  • Entwicklungsstörungen

Wie sieht so eine Testung aus?

In meiner Praxis führe ich zunächst ein Elterngespräch, in dem die Eltern über ihr Kind berichten: Wie war die frühkindliche Entwicklung? Welche Hinweise gibt es auf eine mögliche Unter- oder Überforderung? Was ist auffällig an dem Kind? Gibt es problematische Verhaltensweisen? Das Erstgespräch wird nur mit den Eltern (oder mit einem Elternteil) durchgeführt, da ein (kleines) Kind sich sonst regelrecht problematisiert fühlen könnte.

Dann folgen zwei bis vier Testtermine, welche mit dem Kind alleine durchgeführt werden. Im ersten Testtermin gebe ich dem Kind die Möglichkeit, sich mit der Situation vertraut zu machen und mich und die Räumlichkeiten kennenzulernen. Darüber hinaus gibt es „spannende Aufgaben“ oder „Rätsel“ zu lösen. In der Regel kommen die Kinder zum zweiten Testtermin entspannt und oft in freudiger Erwartung. Nach jedem Testtermin mache ich eine Zwischenauswertung der Ergebnisse um zu sehen, ob es Besonderheiten gibt und um zu wissen, worauf ich beim nächsten Testtermin besonders achten sollte bzw. was ich noch testen will.

Das Abschlussgespräch führe ich wiederum mit den Eltern (ohne das Kind) durch. Hier wird der Test genau erklärt (Aufbau, Inhalte, Konzepte) und natürlich das Ergebnis sowie die daraus resultierenden Konsequenzen. Falls sinnvoll, werden Fördermöglichkeiten angeboten und diskutiert. Für die Eltern ist häufig wichtig zu erfahren, wie sie mit ihrem Kind umgehen sollten/können (Welche Anforderungen dürfen gestellt werden? Wie begegne ich den nie enden wollenden Forderungen meines Kindes?). Falls sinnvoll oder erforderlich, kann das Kind natürlich beim Abschlussgespräch dabei sein.

Wie bereite ich das Kind auf den Test vor?

Das Wort „Test“ sollte vermieden werden. Es genügt einem (kleinen) Kind zu erklären: „Ich möchte gerne mal wissen, was du schon alles weißt und kannst. Ich habe nun eine Person gefunden, die das herausfinden kann. Vielleicht hast du ja Lust, dir das mal anzusehen. Es gibt dort Aufgaben und Rätsel, die speziell für Kinder gemacht wurden und die den meisten Kindern sehr viel Spass machen. Versuch es einmal.“

Die Terminvergabe für das Erstgespräch kann in der Regel innerhalb einer Woche erfolgen. Weitere Termine werden ebenfalls meist im wöchentlichen Abstand vergeben.

Die Kosten für eine Diagnostik werden von den Eltern getragen. Bitte sprechen Sie mich dazu persönlich an.

Diagnostikangebote: